Geschichte des Modelleisenbahn-Clubs

 Der Modelleisenbahnclub „Kitzbüheler Alpen“ (kurz MEC) wurde vor exakt 20 Jahren gegründet und zählt heute 18 aktive Mitglieder. Ursprünglich war geplant, in einer entsprechend großen Räumlichkeit, eine stationäre Modelleisenbahnanlage zu errichten. Da diese vorerst nicht zur Verfügung stand, haben einige Enthusiasten mit dem Bau einer Modulanlage begonnen. Jedes Mitglied gestaltete nach seinen Ideen und Vorstellungen mithilfe genormter Vorgaben ein eigenes Modul. So entstanden nach und nach teils Phantasielandschaften oder gegendbezogene Gebäude und Einrichtungen in und um Kitzbühel, welche die Besucher bei der alljährlichen Ausstellung immer wieder begeistern.

 

Im Laufe der Jahre hat der MEC mit anderen Modellbahnclubs Kontakt aufgenommen und pflegt seither ein reges Vereinsleben. Dabei werden Erfahrungen ausgetauscht oder man trifft sich immer wieder zum „Modellbahn-Fachsimpeln“. Es sind dies insbesondere die befreundeten Clubs in Bruckhäusl, Unken, Wörgl, Zirl, Oberndorf und Fieberbrunn.

 

Weiters stehen alljährlich interessante Ausflüge oder Besichtigungen auf dem Programm wie z. B. ins Eisenbahnmuseum nach Straßhof bei Wien, zum deutschen Dampflokmuseum nach Neuenmarkt (Oberfranken), diverse Sonderfahrten mit Nostalgiezügen oder als Highlight vor einigen Jahren zur größten Modellbahnanlage Miniaturwunderland nach Hamburg.

 

Nach einigen Umzügen bzw. provisorischen Unterkünften erhielt der Club in den Kellerräumlichkeiten der Druckerei Grobstimm &  Gamper in Kitzbühel - Gundhabing eine fixe Bleibe, die sich die Clubmitglieder großteils in Eigenregie ausbauten und für die Modellbahn-Anlage adaptierten. Zudem wurde ein gemütliches Stüberl eingerichtet.

 

Mittlerweile entstand aus der Modulanlage eine quasi „stationäre“ Anlage, die 2010 auf einen rechnerunterstützten Digitalbetrieb mit Automatiksteuerung umgestellt wurde. Insgesamt verkehren darauf 25 teils legendäre Garnituren (Orient-Express, Transalpin u. dgl.).

 

Wie man allgemein weiß, wird auf so einer Anlage in vielen Arbeitsstunden immer weitergebaut, verbessert oder umgestaltet , so ein Projekt wird also nie fertig.

 

Der Treffpunkt ist im Clubraum jeden Donnerstag abends, Interessierte sind jederzeit gerne herzlich willkommen.